Bioidentische Hormone in Zürich
Bei hormonellen Veränderungen oder Beschwerden, etwa in den Wechseljahren, beraten und begleiten wir Frauen und Männer – von der sorgfältigen Diagnostik bis zur individuell abgestimmten Therapie und Verlaufskontrolle.
Was sind Bioidentische Hormone und wie wirken sie?
In unserer Praxis in Zürich werden Bioidentische Hormone im Rahmen einer ärztlich begleiteten Hormontherapie eingesetzt. Sie besitzen die gleiche chemische Struktur wie die entsprechenden Hormone, die der menschliche Körper selbst bildet. Dazu gehören beispielsweise Estradiol, Progesteron und Testosteron. Eine Behandlung kann infrage kommen, wenn hormonelle Veränderungen oder ein Hormonmangel Beschwerden verursachen.
Hormone steuern zahlreiche Vorgänge im Körper und beeinflussen unter anderem Stoffwechsel, Knochenstoffwechsel, Sexualfunktion, Schlaf und psychisches Wohlbefinden. Veränderungen des Hormonhaushalts können deshalb sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Bei Frauen treten solche Veränderungen besonders häufig rund um die Wechseljahre auf, hormonelle Fragestellungen können jedoch auch Männer betreffen.
Eine Hormontherapie kann – abhängig von der individuellen Ausgangssituation und den eingesetzten Hormonen – verschiedene Beschwerden lindern. Dazu gehören beispielsweise Hitzewallungen und Nachtschweiss in den Wechseljahren, Beschwerden im Vaginal- und Urogenitalbereich oder Schlafprobleme, die mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen. Auch der Erhalt der Knochenmasse kann bei bestimmten Formen der Hormontherapie eine Rolle spielen. Welche Wirkung im Einzelfall zu erwarten ist, hängt jedoch immer von der persönlichen Situation, den Beschwerden und möglichen Risikofaktoren ab.
Dr. med. Peter Dietz legt deshalb besonderen Wert auf eine differenzierte und individuell abgestimmte Betreuung. Am Anfang stehen eine ausführliche Anamnese und die genaue Einordnung der Beschwerden. Je nach Fragestellung können Laboruntersuchungen und weitere diagnostische Schritte hinzukommen. Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist, welche Hormone infrage kommen und in welcher Form sie eingesetzt werden können. Die Behandlung wird durch regelmässige Verlaufskontrollen begleitet und bei Bedarf angepasst.
Dabei können sowohl zugelassene Hormonpräparate als auch individuell hergestellte Rezepturen zum Einsatz kommen. Auch die Rimkus-Methode kann – sofern sie zur jeweiligen Situation passt – Bestandteil eines individuell abgestimmten Therapiekonzepts sein.
Bioidentische Hormone können ausserdem Teil eines umfassenderen medizinischen Konzepts rund um gesundes Altern sein. Was unter Longevity in der Medizin verstanden wird, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber.
Kosten für Bioidentische Hormone Zürich
Die erste persönliche Beratung bei Dr. med. Peter Dietz, inklusive Blutentnahme, Laborbeauftragung und Interpretation, kostet 420 CHF. Im Gespräch werden Ihre Beschwerden, bisherigen Erfahrungen, persönlichen Ziele und die medizinische Vorgeschichte ausführlich besprochen. Dr. Dietz ordnet die hormonelle Situation ein und erläutert, ob eine Behandlung mit Bioidentischen Hormonen grundsätzlich infrage kommen kann und welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten.
Was beeinflusst die Kosten?
Der Gesamtaufwand richtet sich nach dem konkreten Behandlungsbedarf. Relevant sind unter anderem der Umfang der erforderlichen Hormondiagnostik, mögliche Laboruntersuchungen, die gewählte Therapie sowie die notwendigen Verlaufskontrollen. Auch Art, Dosierung und Darreichungsform der eingesetzten Bioidentischen Hormone können die Kosten beeinflussen.
Transparenz & Beratung
Welche Untersuchungen und Behandlungsschritte im individuellen Fall sinnvoll sind, erläutert Dr. med. Peter Dietz im persönlichen Beratungsgespräch. Dabei kann auch besprochen werden, welche weiteren Kosten voraussichtlich entstehen und für welche Leistungen eine Kostenübernahme durch die jeweilige Krankenversicherung infrage kommen könnte. So erhalten Sie vor Beginn der Therapie einen möglichst transparenten Überblick über den vorgesehenen Behandlungsweg und die damit verbundenen Kosten.
bioidentische Hormone Zürich - das Wichtigste in Kürze
- Erstberatung: Dauer 30 -45 min.; inklusive Blutentnahme, Laborbeauftragung und Interpretation
- Therapiekonzept: Erörterung und Befundmitteilung per E-Mail
- Verlauf: Regelmässige Besprechungen und Hormonkontrollen unter der Therapie
- Risiken und Nebenwirkungen: Werden im persönlichen Gespräch erläutert und bei der Therapieplanung berücksichtigt.
- Kosten: Abhängig von Diagnostik, Präparaten und Verlaufskontrollen; eine mögliche Kostenübernahme sollte mit der Krankenversicherung geklärt werden.
Die Kosten für eine erste vor-Ort-Beratung, inklusive Blutentnahme, Laborbeauftragung und Interpretation, betragen 420,- CHF. Ihr Nichterscheinen zum verbindlich vereinbarten Ersttermin wird mit einer Ausfallgebühr von 150,- CHF berechnet.
Für wen können Bioidentische Hormone infrage kommen?
Bioidentische Hormone können bei unterschiedlichen hormonellen Veränderungen eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei nicht allein, ob einzelne Beschwerden vorliegen oder ein Laborwert von einem Referenzbereich abweicht. Eine Hormontherapie kommt insbesondere dann infrage, wenn Beschwerden, hormonelle Situation, Lebensphase und medizinische Vorgeschichte zusammen betrachtet für eine Behandlung sprechen.
Welche Hormone eingesetzt werden können, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation ab. Bei Frauen stehen häufig Veränderungen rund um die Wechseljahre im Vordergrund, während bei Männern beispielsweise ein medizinisch bestätigter Testosteronmangel eine Rolle spielen kann. Auch ausserhalb dieser typischen Situationen können hormonelle Fragestellungen auftreten. Vor Beginn einer Therapie sollte deshalb zunächst geklärt werden, ob die Beschwerden tatsächlich hormonell bedingt sind und welche Form der Behandlung medizinisch sinnvoll ist.
Wechseljahre bei Frauen
Die Wechseljahre gehören zu den häufigsten Situationen, in denen Bioidentische Hormone eingesetzt werden können. Bereits in der Perimenopause beginnt sich der Hormonhaushalt zu verändern: Die Spiegel von Östrogen und Progesteron schwanken zunehmend, bevor ihre Produktion nach der Menopause deutlich zurückgeht. Wie stark sich diese Veränderungen bemerkbar machen, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.
Typische Beschwerden sind Hitzewallungen, Nachtschweiss und Schlafstörungen. Hinzukommen können Veränderungen im Vaginal- und Urogenitalbereich, beispielsweise Trockenheit oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr. Auch Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme, Veränderungen der Libido oder ein allgemeines Nachlassen des Wohlbefindens können im zeitlichen Zusammenhang mit den Wechseljahren auftreten. Nicht jedes dieser Symptome ist jedoch automatisch hormonell bedingt, weshalb eine differenzierte medizinische Beurteilung wichtig ist.
Eine Hormontherapie kann insbesondere bei belastenden Wechseljahresbeschwerden infrage kommen. Welche Bioidentischen Hormone geeignet sind, in welcher Dosierung sie eingesetzt werden und welche Darreichungsform sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation ab. Dabei werden neben Art und Stärke der Beschwerden auch Alter, Zeitpunkt der Menopause, Vorerkrankungen, persönliche Risikofaktoren und die bisherigen Erfahrungen mit Behandlungen berücksichtigt.
Die Therapie bei Medicine & Beauty wird deshalb nicht nach einem festen Schema durchgeführt, sondern von Dr. med. Peter Dietz individuell geplant und im Verlauf kontrolliert und bei Bedarf angepasst.
Hormonelle Veränderungen ausserhalb der Wechseljahre
Hormonelle Beschwerden können auch unabhängig von den klassischen Wechseljahren auftreten. Dazu gehören beispielsweise Veränderungen in früheren Lebensphasen, ein vorzeitiger Rückgang der Eierstockfunktion oder andere hormonelle Verschiebungen, die sich auf verschiedene körperliche und psychische Funktionen auswirken können.
Mögliche Beschwerden sind unter anderem Zyklusveränderungen, Erschöpfung, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Veränderungen der Libido oder ein allgemein vermindertes Wohlbefinden. Solche Symptome sind jedoch nicht spezifisch für einen Hormonmangel und können auch andere Ursachen haben. Eine sorgfältige medizinische Einordnung ist deshalb besonders wichtig.
Im Rahmen der Abklärung werden Beschwerden, persönliche Vorgeschichte und mögliche Einflussfaktoren gemeinsam betrachtet. Je nach Situation können zusätzlich Laboruntersuchungen sinnvoll sein. Erst wenn sich daraus ein plausibler hormoneller Zusammenhang ergibt, lässt sich beurteilen, ob eine Behandlung mit Bioidentischen Hormonen infrage kommt und welche Therapieform zur individuellen Situation passt.
Hormonmangel bei Männern
Auch bei Männern verändern sich die Hormonspiegel im Laufe des Lebens. Insbesondere der Testosteronspiegel kann mit zunehmendem Alter sinken. Ein niedriger Wert allein bedeutet jedoch noch nicht automatisch, dass ein behandlungsbedürftiger Hormonmangel vorliegt.
Mögliche Beschwerden eines Testosteronmangels können unter anderem eine verminderte Libido, sexuelle Funktionsstörungen, nachlassende Muskelkraft, Veränderungen der Körperzusammensetzung oder eine reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit sein. Auch Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen können auftreten, sind jedoch unspezifisch und können zahlreiche andere Ursachen haben.
Deshalb ist eine sorgfältige Abklärung besonders wichtig. Für die Diagnose eines Hypogonadismus, also eines medizinisch relevanten Testosteronmangels, werden typische Beschwerden gemeinsam mit wiederholt erniedrigten Testosteronwerten beurteilt. Zusätzlich sollte geklärt werden, wodurch der Hormonmangel verursacht wird und ob beispielsweise Erkrankungen, Medikamente oder andere beeinflussbare Faktoren eine Rolle spielen.
Erst auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist. Bei entsprechend gesichertem Hormonmangel kann eine Testosterontherapie dazu beitragen, Beschwerden zu verbessern. Die möglichen Vorteile und Risiken sowie bestehende Gegenanzeigen werden dabei individuell berücksichtigt und die Behandlung durch regelmässige Kontrollen begleitet.
In einem In einem Blick-Bericht vom Februar 2026 spricht der Schweizer Event-Unternehmer Reto Hanselmann offen über sein Erleben einer Andropause – der hormonellen Umstellungsphase beim Mann, die oft mit Müdigkeit, Libido- und Lebensfreudeverlust einhergehen kann. Nach einem drastisch niedrigen Testosteronwert hat er positive Erfahrungen mit einer gezielten Hormontherapie gemacht.
Auch Dr. med. Peter Dietz, medizinischer Leiter von Medicine & Beauty, betont im Artikel, dass hormonelle Veränderungen bei Männern zunehmend ernst genommen und behandelbar sind, ähnlich wie die Wechseljahre bei Frauen. Dieser Beitrag unterstreicht, wie wichtig eine differenzierte Diagnose und individuell angepasste Hormonbehandlung – sei es klassisch oder mit bioidentischen Hormonen nach der Rimkus-Methode – für das Wohlbefinden sein kann.
Bioidentische Hormone Zürich – individuell begleitet
Häufige Fragen zu Bioidentischen Hormonen in Zürich
Hier finden Sie kompakte Antworten auf wichtige Fragen rund um Bioidentische Hormone, ihre Anwendung und den Ablauf der Behandlung.
Welche Nebenwirkungen können Bioidentische Hormone haben?
Auch Bioidentische Hormone können Nebenwirkungen verursachen. Welche auftreten können, hängt unter anderem vom verwendeten Hormon, der Dosierung, der Darreichungsform und der persönlichen gesundheitlichen Situation ab. Bei einer Hormontherapie mit Östrogen und Progesteron können beispielsweise Brustspannen, Kopfschmerzen, vorübergehende Blutungen oder andere Beschwerden auftreten. Darüber hinaus können je nach Therapie bestimmte gesundheitliche Risiken relevant sein. Dr. med. Peter Dietz bespricht mögliche Nebenwirkungen und individuelle Risikofaktoren deshalb vor Beginn der Behandlung und berücksichtigt sie bei den Verlaufskontrollen.
Wie lange dauert es, bis Bioidentische Hormone wirken?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Wie schnell eine Wirkung wahrgenommen wird, hängt davon ab, welche Hormone eingesetzt werden, welche Beschwerden behandelt werden und wie der Körper auf die Therapie reagiert. Manche Beschwerden können sich bereits innerhalb der ersten Wochen verändern, bei anderen benötigt die Beurteilung mehr Zeit. Entscheidend ist deshalb nicht nur das subjektive Befinden, sondern auch der Verlauf der Beschwerden und – wenn medizinisch erforderlich – die weitere diagnostische Kontrolle. Die Therapie kann daraufhin bei Bedarf angepasst werden.
Was ist die Rimkus-Methode?
Die Rimkus-Methode ist ein Behandlungskonzept mit Bioidentischen Hormonen, bei dem Hormonwerte im Blut kontrolliert und die Dosierung auf die jeweilige Situation abgestimmt wird. Typischerweise kommen speziell hergestellte Hormonkapseln zum Einsatz, deren Zusammensetzung im Verlauf überprüft und bei Bedarf angepasst werden kann.
Bei Medicine & Beauty entscheidet Dr. med. Peter Dietz anhand von Beschwerden, Anamnese, Laborwerten und persönlichen Risikofaktoren, ob die Rimkus-Methode oder eine andere Form der Hormontherapie sinnvoll ist.
Sind Bioidentische Hormone rezeptpflichtig?
Die bei einer medizinischen Hormontherapie eingesetzten Hormonpräparate werden ärztlich verordnet. Das gilt auch für speziell zusammengesetzte Rezepturen, die nach ärztlicher Verordnung von einer Apotheke hergestellt werden. Vor einer Behandlung sollte deshalb zunächst medizinisch abgeklärt werden, ob eine Hormontherapie überhaupt angezeigt ist und welche Hormone, Dosierungen und Darreichungsformen im individuellen Fall infrage kommen.
Werden Bioidentische Hormone von der Krankenkasse bezahlt?
Eine Kostenübernahme lässt sich in der Schweiz nicht pauschal zusagen. Ob Medikamente übernommen werden, hängt unter anderem davon ab, ob das jeweilige Präparat auf der Spezialitätenliste des Bundesamts für Gesundheit (BAG) aufgeführt ist und ob die geltenden Voraussetzungen erfüllt sind. Auch für individuell in Apotheken hergestellte Rezepturen können besondere Bedingungen gelten. Bei solchen Magistralrezepturen ist zusätzlich relevant, ob die verwendeten Wirk- und Hilfsstoffe in der Arzneimittelliste mit Tarif (ALT) enthalten sind. Welche Kosten im konkreten Fall übernommen werden, sollte deshalb direkt mit der Krankenversicherung geklärt werden.